Fahrverbote in Mainz

Diesel Fahrverbot Mainz

Das Verwaltungsgericht Mainz hat heute entschieden: Fahrverbote in Mainz kommen. Laut der Vorsitzenden Richterin Stefanie Lang müsse die Stadt zum 1. September 2019 die Verbote einführen, wenn im ersten Halbjahr der Mittelwert für Stickstoffdioxid (NO2) über dem Grenzwert liege. Die Preise für Diesel-Fahrzeuge in der gesamten Rhein-Main-Region fallen damit weiter und zwar auch in ländlichen Gegenden, wo Fahrverbote eigentlich kein Thema sind.

Nachdem Hamburg bereits im Mai als erste deutsche Stadt Fahrverbote durchgesetzt hat, folgen nun immer mehr Städte. Neben Stuttgart, Aachen und Frankfurt, wird auch Berlin Fahrverbote einführen müssen.
In Mainz hatte die Deutsche Umwelthilfe geklagt. Sie hält nach eigener Aussage zusätzliche Maßnahmen, wie verpflichtende Hardware-Nachrüstungen und Diesel-Fahrverbote für nötig, damit bereits 2019 der Stickstoffdioxid-Grenzwert in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz eingehalten wird.

 

So werden Sie Ihren wertlosen Diesel los.

Die rheinland-pfälzische Kanzlei Dr. Lehnen und Sinnig hat sich auf den Verbraucherschutz spezialisiert und hat bisher die wichtigsten Urteile rund um das Thema Abgasskandal und Autokreditwiderruf erstritten. Medien wie ARD, ZDF oder Stiftung Warentest berichten über die Erfolge der Kanzlei. Immer mehr Diesel-Fahrer haben das Vertrauen in die Politik verloren und wenden sich aus Angst vor weiteren Wertverlusten ihrer Autos und den zunehmenden Fahrverboten an die Trierer Kanzlei.

Haben Sie Ihr Auto finanziert? Dann könnte der Diesel-Joker eine Lösung für Sie sein. Speziell für Diesel-Fahrer, die vom Abgasskandal oder von drohenden Fahrverboten betroffen sind, stellt der Autokreditwiderruf einen interessanten Ausweg dar, ein Auto schnell loszuwerden.

Wird der Finanzierungsvertrag wirksam widerrufen, müssen Kauf- und Finanzierungsvertrag rückabgewickelt werden. Man muss für seinen wertlosen Diesel keinen Käufer finden, sondern gibt das Auto einfach an die finanzierende Bank zurück. Der Kredit muss nicht mehr weiter abbezahlt werden. Im Gegenteil: Die Bank muss einen Großteil der bisherigen Kredit- oder Leasingraten zurückzahlen, ebenso die gesamte Anzahlung. Die Erfolgsquote vor Gericht liegt bei über 80%.

Lesen Sie dazu „Volkswagen. Das Urteil. VW-Bank erleidet durch fehlerhafte Autokreditverträge Totalschaden vor Gericht: Verbraucher fährt 70.000 km kostenlos Auto.“  

Ist ein Auto nicht finanziert, jedoch vom sog. Abgasskandal betroffen, bieten die Rechtsanwälte aus Trier ebenfalls Hilfe. Die Kanzlei ist eine der führenden Kanzleien im VW-Abgasskandal und berät und vertritt bundesweit über 1.000 Geschädigte im VW-Abgasskandal, erst kürzlich konnte hier das bundesweit erste Urteil vor einem Oberlandesgericht erstritten werden. Allerdings ist für viele Betroffene Eile geboten, denn am 31.12.18 verjähren die ersten Ansprüche gegen Hersteller. Wer beispielsweise seine Schadensersatzansprüche gegen Volkswagen bis dahin nicht geltend macht, bleibt auf dem Schaden sitzen. (Mehr zum Thema Verjährung)

In beiden Fällen bietet die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Lehnen und Sinnig eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung.

 

Diesel-Fahrverbote in Frankfurt kommen.

Dieselfahrverbot Frankfurt
Seit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im Februar ist klar: Diesel-Fahrverbote kommen. Nun hat auch das Verwaltungsgericht in Wiesbaden entschieden, dass die Stadt Frankfurt Diesel-Fahrverbote zur Verbesserung der Luftqualität einführen muss. Der vom Land Hessen eingereichte Luftreinhalteplan solle ein Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge der Norm Euro 4 und älter sowie für Benziner der Norm Euro 1 und 2 ab Februar 2019 enthalten. Für Euro-5-Diesel solle das Fahrverbot ab September 2019 gelten, entschied das Verwaltungsgericht.

Diese Fahrverbote führen zu einem weiteren Wertverlust bei älteren, aber auch bei aktuellen Diesel-Fahrzeugen. So verlieren Diesel-Fahrer insgesamt viele Milliarden Euro, und zwar auch in ländlichen Gegenden, wo Fahrverbote eigentlich kein Thema sind.

So werden Sie Ihren wertlosen Diesel los!

Unsere Kanzlei hat in der jüngsten Vergangenheit die wohl zwei wichtigsten Urteile rund um das Thema Abgasskandal und Autokreditwiderruf erstritten.
Nachdem bereits mehrere Gerichte entschieden hatten, dass zahlreiche Autokreditverträge widerrufen werden können, hat das Landgericht Ravensburg im August als erstes deutsches Gericht entschieden: ein Verbraucher erhält alle gezahlten Raten zurück und muss der VW-Bank weder Wertersatz noch Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer zahlen. Im konkreten Fall ist der Kläger damit 70.000 Kilometer kostenlos Auto gefahren. Insgesamt betroffen sind rund 1,5 Millionen fehlerhafte Autokreditverträge der VW-Bank und deren Zweigniederlassungen Audi Bank, Seat Bank und Skoda Bank. Speziell für Diesel-Fahrer, die vom Abgasskandal oder von drohenden Fahrverboten betroffen sind, stellt der Autokreditwiderruf einen interessanten Ausweg dar. Lesen Sie hier alles zum Urteil, das Rechtsgeschichte für Millionen Autofahrer schrieb.

Bereits im Juni hatte das OLG Köln, in einem von der Kanzlei Dr. Lehnen & Sinnig geführten Klageverfahren, mit einer Sensationsentscheidung im VW-Abgasskandal aufhorchen lassen. Das Gericht hatte als erstes deutsches Oberlandesgericht einen ortsansässigen Autohändler zur Rücknahme eines VW Eos 2,0 TDI gezwungen. In dem Fahrzeug war eine verbotene Abschalteinrichtung verbaut. Die Richter am Oberlandesgericht bestätigten das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Köln. Die Berufung des verurteilten Händlers, wurde vom OLG Köln sogar ohne mündliche Verhandlung zurückgewiesen. Das ist nur ausnahmsweise möglich, wenn die Richter übereinstimmend davon überzeugt sind, dass die Berufung des Händlers offensichtlich keine Aussicht auf Erfolgt hat. Der Händler musste den Schummel-Diesel zurücknehmen und dem betrogenen Käufer den Kaufpreis abzüglich einer geringen Entschädigung für die bislang gefahrenen Kilometer erstatten.

Verbote auch in Stuttgart, Aachen und Hamburg

Es ist eine Frage der Zeit, bis weiter deutsche Städte Fahrverbote aussprechen werden. Nur so ist die Reduzierung der Stickstoffdioxid-Emissionen in vielen Regionen möglich. In Hamburg wurden die Verbote bereits  freiwillig umgesetzt, auch Stuttgart und Aachen wurden bereits gerichtlich zu Fahrverboten verpflichtet.